Mineralstoffe und Spurenelemente - regulierendes Gleichgewicht

Mineralstoffe und Spurenelemente sind lebensnotwendige anorganische Nährstoffe, die mit der Nahrung zugeführt werden müssen. Sie sind wichtige Bausteine für die festen Strukuren in unserem Körper, sind aber auch an vielfältigen Stoffwechselprozessen beteiligt. So sind sie z.B. Bestandteile von Hormonen, Enzymen oder Enzymreaktionen und von vielen Proteinen, welche Mineralstoffe und Spurenelemente benötigen, um ihre Aufgaben im Körper optimal erfüllen zu können.  

Als „Spurenelemente“ werden Mineralien bezeichnet, wenn von ihnen nur kleine Mengen, also nur "Spuren" benötigt werden. In größeren Mengen aufgenommen, können sie sogar schädlich für den menschlichen Organismus sein, doch diese kleinen Mengen braucht er unbedingt zum Leben. Mineralstoffe, von denen der Körper vergleichsweise größere Mengen benötigt, werden als "Mengenelemente" bezeichnet.

Das Zusammenspiel von verschiedenen Mineralstoffen und deren richtiges Verhältnis zueinander sind für verschiedene Systeme, Abläufe und Regelkreise im Körper äußerst wichtig:

  • Mineralstoffe regulieren den Wasserhaushalt des Körpers und sind für die richtige Verteilung der Flüssigkeiten innerhalb und außerhalb der Zellen zuständig. Dadurch schaffen sie dann auch passende Bedingungen für andere Stoffe und deren Funktionen.
  • Durch ihre unterschiedliche elektrische Ladung sind sie an der Reizleitung des Nervensystems und der Aktivierung vieler Vorgänge in Zellen und Zellmembranen unmittelbar beteiligt. Daher werden sie oft auch "Elektrolyte" genannt.
  • Mineralstoffe tragen zu einem geregelten Säure-Basen-Haushalt bei. Als bestimmte chemischen Verbindungen, z.B. als "...-Carbonat" oder "...-Bicarbonat", sind diese Mineralien basisch.
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