Fettlösliche Vitamine sind: Vitamin A, D, E und K.

Fettlösliche Vitamine können für eine gewisse Zeit im Fettgewebe gespeichert und dann nach Bedarf in den Körper abgegeben werden, sobald sie gebraucht werden. Daher kann man von Vitamin A oder D  auch zu viel aufnehmen, wenn man langfristig sehr große Mengen davon zu sich nimmt (fragen Sie dazu immer Ihren Arzt oder Therapeuten). Im Gegensatz dazu wird Vitamin E nicht so stark im Fettgewebe des Körpers angereichert, sondern kann vor allem über Leber und Niere wieder ausgeschieden werden.
 

 


Vitamin A (Retinol) spielt eine wichtige Rolle für die Sehkraft, denn es regeneriert den Sehpurpur, der sich durch Licht verbraucht. Der Sehpurpur sorgt dafür, dass wir in der Dämmerung und Nachts die verschiedenen Grautöne wahrnehmen können, die uns das Sehen auch ohne die Farben des Tageslichtes ermöglichen. Zusätzlich ist Vitamin A beteiligt an Funktionen für das Wachstum, für die Fortpflanzung und für die Teilung von Epithelzellen. Letztere sind Bestandteil von Haut und Schleimhaut und kleiden auch die Oberflächen innerer Organe, Hohlräume (wie z.B. Magen, Luftröhre oder Blase) und Blutgefäße aus. 

Beta Carotin ist eine Vorstufe des Vitamin A, ein sogenanntes "Provitamin". Es wird nur dann in Vitamin A umgewandelt, wenn der Körper dies benötigt. Da sehr große Mengen an Vitamin A vor allem bei Schwangeren zu unerwünschten Ergebnissen führen können (fragen Sie dazu Ihren Arzt oder Therapeuten), kann man die Zufuhr von Vitamin A auch über diesen Umweg möglich machen.
 


Vitamin D (Vitamin D3, Calciferol)
ist - zusammen mit Calcium und weiteren Vitalstoffen - sehr wichtig für die Mineralisation der Knochen und damit für eine stabile Struktur der Knochen und den Erhalt einer gesunden Knochendichte. Auch für das Immunsystem und für die Entwicklung von gesunden und funktionstüchtigen Zellen spielt Vitamin D es eine wichtige Rolle. Dabei dient es gleichzeitig als Schutz, indem es den gezielten Abbau von überschüssigen Zellen unterstützt. 

Unser Körper kann Vitamin D mit Hilfe des Sonnenlichts selbst herstellen. Doch brauchen wir dazu direkte Sonneneinstrahlung, die in unseren Breiten meist nur mittags in den Sommermonaten ausreichend vorhanden ist. Jedoch sind viele Menschen durch die bei uns übliche Lebensweise viel zu wenig in der Sonne. Ganztags Berufstätige, ältere Menschen die nur selten das Haus verlassen, aber auch „Stubenhocker“ sind anfällig für eine Unterversorgung mit Vitamin D, wenn sie nicht genügend direktes Sonnenlicht bekommen. Zusätzlich behindern großflächig bedeckende Kleidung, dunkle Haut, aber auch ein hoher Lichtschutzfaktor in Sonnencremes die körpereigene Vitamin D-Produktion. Oftmals werden daher die Vitamin D-Speicher im Sommer nicht mehr richtig aufgefüllt und vor allem im Laufe der Wintermonate stark entleert. 

Etwa ab dem 45. Lebensjahr und nochmals in höherem Alter steigt außerdem der normale Bedarf an Vitamin D, da dann die Fähigkeit des Körpers abnimmt, dieses Vitamin zu produzieren.

Auch übergewichtige Menschen haben einen höheren Bedarf an Vitamin D: weil dieses Vitamin fettlöslich ist, wird es in den Fettdepots des Körpers gespeichert. In früheren Zeiten wurde dieses Fett während körperlicher Anstrengung oder während der knappen Winterszeit rasch wieder abgebaut, so dass dann normalerweise mehr bioverfügbares Vitamin D im Körper vorhanden war. Heutzutage bleiben die Fettdepots lange bestehen, und damit bleibt das Vitamin D dann einfach im Speicher. Auf diese Weise steht einem übergewichtigen Menschen weniger aktives Vitamin D zur Verfügung. 

Wenn der Körper nicht genügend Vitamin D bereitstellen kann, ist eine Zufuhr mit der Nahrung unerlässlich, um die Gesundheit zu erhalten. 

Eine ausgewogene, möglichst frische und naturbelassene Ernährung ist normalerweise eine gute Voraussetzung, um den Körper mit den benötigten Nährstoffen zu versorgen. Doch Vitamin D bildet hierbei eine Ausnahme, denn der tägliche Bedarf wird mit unserer Nahrung normalerweise nicht gedeckt. Dieses Vitamin kommt nur in sehr wenigen Nahrungsmitteln in größeren Mengen vor, insbesondere in Fettfischen, Lebertran und Innereien.  


Vitamin E (Tocopherol)
ist ein sehr wichtiges Antioxidans. Dadurch hilft es vor allem, die durchlässigen Hüllen (Membranen) der Körperzellen gesund und funktionstüchtig zu erhalten. Diese Membranen bestehen zu einem großen Teil aus Fettsäuren, so dass ein fettlösliches Vitamin besonders guten Zugang dazu hat. Zur eigenen Regeneration benötigt das Vitamin E dann Vitamin C. Auch hochwertiges Cholesterin wird von Vitamin E vor Oxidation geschützt. Außerdem ist es wichtig für den Eiweiß-Stoffwechsel, zur Unterstützung der mentalen Funktionen sowie für Haut und Bindegewebe. Der Bedarf an Vitamin E nimmt mit der Menge der mehrfach ungesättigten Fettsäuren in der Nahrung zu. Fettsäuren in der Nahrung zu. 
 


Vitamin K (Phyllochinon)
ist ein notwendiger Stoff zum Aufbau bestimmter Gerinnungsfaktoren des Blutes. Vitamin K ist außerdem am Knochenaufbau beteiligt und hat antioxidative Eigenschaften.

 

 

News

Seewald Kräuterelixiere

Außergewöhnliche Kostbarkeiten aus dem Garten der Natur.


 

OrthoTherapia stellt sich vor

Sehen Sie hier ab sofort unseren neuen Imagefilm.

 
Therapeuten-Login

Sind Sie Arzt/Therapeut?


 

 
Impressum