Darm & Verdauung

Im Laufe von 70 Lebensjahren passieren ca. 30 Tonnen Nahrung den Darm. Auch als Immunorgan darf der nicht außer Acht gelassen werden: Denn hier sitzt der Großteil unserer Abwehrzellen. Trotzdem wird Darm und Verdauung oft zu wenig Beachtung geschenkt.

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Mit bis zu 32 m2 ist der Darm ein Organ mit einer sehr großen Oberfläche, die beim Erwachsenen auf acht Meter vom Magen bis zum After verteilt ist. Seine Funktion besteht zunächst darin, die Nahrung aufzuspalten und dem Körper die benötigten Nahrungsbestandteile zuzuführen. Im Darm leben etwa 100 Billionen Mikroorganismen, die zu 99% Anaerobier sind. Dies entspricht ca. 2 kg Masse. Hauptsächlich dienen milchsäurebildende Bakterien wie Lactobacillen und Bifidobakterien der Aufrechterhaltung des Milieus und der Bildung kurzkettiger Fettsäuren. Ähnlich einem Fingerabdruck unterscheidet sich auch das Darmmilieu jedes Menschen. 

Den größten Einfluss auf das Darmmilieu hat die Ernährung. Sie sollte reich an Gemüse, Obst, vollwertigen und fermentierten Lebensmitteln sein, die unter anderem auch das Wachstum wichtiger Darmbakterien, wie beispielsweise Bifido- oder Lactobakterien fördern.

Die Darm-Hirn-Achse

Im Darm befinden sich Millionen von Nervenzellen mit Verbindung zum Gehirn. Die meisten davon (über 70%) leiten dabei Botschaften vom Darm zum Gehirn weiter. Außerdem werden im Darm auch wichtige Neurotransmitter wie etwa Serotonin, Dopamin und viele weitere produziert. So besteht ein enger Zusammenhang zwischen einem gesunden Darm und der seelischen Gesundheit. Diese Verbindung wird auch als Darm-Hirn-Achse bezeichnet.

Der Darm – Sitz des Immunsystems

Etwa 80% des Immunsystems befindet sich in den sogenannten Peyer‘sche Plaques im Dünndarm. Es handelt sich hierbei um eine Ansammlung von Strukturen, die für die Immunabwehr eine wichtige Rolle spielen. Direkt nach der Geburt beginnen sich im Darm millionenfach Bakterien anzusiedeln, mit denen der Mensch normalerweise in guter Symbiose lebt. Sie sind wichtig als Barriere für Fremdkeime, für die Ausreifung des Immunsystems und für eine gute Darmgesundheit. Wichtig ist die Diversität an verschiedenen Bakterienkulturen.


Was ist gut für die Verdauung?
  • Viele Ballaststoffe: Die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V.) empfiehlt bei Erwachsenen eine Ballaststoffzufuhr von 30 g pro Tag. Ballaststoffreich sind zum Beispiel Vollkornprodukte, Haferflocken, Äpfel, Leinsamen oder Hülsenfrüchte. 

  • Regelmäßige Bewegung: Schon der tägliche Spaziergang reicht aus, um die Darmtätigkeit anzuregen und ist besonders bei einer Neigung zu Verstopfung empfehlenswert.

  • Stress reduzieren: Dauerhafter Stress hat Auswirkungen auf die Verdauung und kann das empfindliche Gleichgewicht im Darm aus der Bahn bringen.

  • Zeit nehmen: Hastig verschlungenes Essen tut nicht gut: Besser gekautes Essen ist leichter verdaulich und man verschluckt weniger Luft, die zu Blähungen führen kann. 

  • Bitterstoffe: Bitter macht lustig. Denn Bitterstoffe regen die Tätigkeit von Leber, Magen, Galle und Darm an. Besonders reich an Bitterstoffen sind Artischocke, Mariendistel, Wermut oder Löwenzahn.  

  • Bifidobakterien und Lactobakterien: Sie bereichern das natürliche Mikrobiom des Darmes. Unter Mikrobiom versteht man die Gesamtheit an Mikroorganismen, die im Zusammenspiel ein dynamisches und vielfältiges Ökosystem im Körper schaffen.